Aus der Hexenküche

Schlechtes Gewissen…

Nach den Windbeuteln traf mich heute das schlechte Gewissen! Soviel Zucker, soviel Kalorien! Ok, muss auch mal sein, aber mein innerer Monk bestand auf Wiedergutmachung in Form eines gesundes Abendessens.

Zufällig hatte ich neulich ein tolles Rezept für Pfannenbrot entdeckt und abgespeichert. Ich bin ein Kohlehydratjunkie. Ohne Nudeln, Brot, Reis und Co. läuft bei mir gar nichts. Mit Low Carb könnt ihr mich jagen. Da renn ich sogar freiwillig, wo ich sonst lieber MTB fahre.

Ein halber Tag ohne “Carbs” und ich bekomme Kopfschmerzen, schlechte Laune und habe große Ähnlichkeit mit den Typen aus der Snickers Werbung. Da verzichte ich lieber auf Fleisch (bloß nicht auf Schokolade!)

Das Rezept für die tollen Brote findet ihr bei Vanys Küche . Ich habe meinem Teig 2 Tl Kräuter de Provence zugegeben.

Meine Füllung war dann eigentlich lediglich eine Interpretation aus Resten. Jawohl: Resten. Ich denke, ich muss nicht die Greta machen und erklären, dass es aktuell nicht allzu rosig aussieht, was unsere Umwelt angeht. Jeder von uns sollte ein wenig daran arbeiten, gewisse Dinge umzustellen.

Und auch ich muss ehrlich gesagt an mir arbeiten. Nicht ständig etwas Neues kaufen und dann verrottet es im schlimmsten Fall in der letzten Ecke des Kühlschranks. Erst mal das verbrauchen, was da ist. Und im Sommer: Ab ins Beet.

So fand ich also zwei Paprikaschoten, die ich kurzerhand im Backofen geröstet habe, bis ich ihnen die Haut abziehen konnte. Klingt irgendwie kannibalisch…;-)

Ca. 3 El Joghurt habe ich mit etwas Knoblauchgrundstock , TK Basilikum und etwas Pfeffer verrührt. Ein paar Oliven und Kapern klein gehackt und etwas frischen Parmesan gehobelt. Ach ja, den kleinen Schuss Olivenöl (gute Fette) nicht zu vergessen.

Das alles habe ich Starkoch like auf die fertigen und aufgeschnittenen Brote “gestylt” – für’s Foto. Es war soooooo lecker. Mediterranes Feeling, gutes Gewissen, Kohlehydrate und meine Welt war wieder in Ordnung.

Zusätzlich zum Knoblauch, der ja bekanntermaßen gut fürs Herz ist (ich bin da leider ein gebranntes Kind) gönne ich mir jetzt noch einen kleinen Schluck Rotwein und geh dann ins Bett, um morgen wieder brav meine Rolle als Bürostuhlakrobatin einzunehmen. Für einen halben Tag…reicht völlig 🙂

Gute Nacht,

Andrea

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