Aus der Hexenküche

Fruchtige Babkas

Am vergangenen Wochenende hieß es wieder “Synchronbacken”.

Das Synchronbacken wird organisiert von Zorrakochtopf und From Snuggs Kitchen. An dieser Stelle nochmals vielen Dank fürs Organisieren und die Auswahl der tollen Rezepte!

Dieses mal gab es Babkas nach einem Original Rezept von Sandra Kavital . Die deutsche Fassung davon findet ihr bei From Snuggs Kitchen, an die ich mich größtenteils gehalten habe.

Babkas sind ursprünglich süße Hefekuchen und stammen aus Osteuropa, wo sie meist zu Ostersonntag verzehrt werden. Babka heißt auf polnisch übrigens Oma. 🙂

Beim Synchronbacken wurde die jüdische Variante gewählt. Ein briocheartiger Teig wurde mit einer fruchtigen Einlage gefüllt und dann zu einem Hefezopf verarbeitet.

Meinem Teig habe ich zusätzlich 25 g gehackte Pistazien zugefügt. Ich liebe Pistazien, ob gesalzen oder als Einlage in süßem Gebäck!

Für die Füllung waren eigentlich Blaubeeren vorgesehen, die ich auch sehr gern esse, aber aktuell gibt es schon wieder so schöne Erdbeeren aus Deutschland zu kaufen – und die im Garten sind auch bald reif- , daher habe ich mich für eine Füllung aus Erdbeeren, Himbeeren und weißer Schokolade entschieden.

Die im Rezept angegebene Menge an Blaubeeren (a+b) habe ich durch 400 g Erdbeeren ersetzt, die ich in grobe Würfel geschnitten habe. Dazu kamen statt der Johannisbeeren 125 g Himbeeren.

Alle anderen Zutaten habe ich, wie im Rezept beschrieben, genutzt und verarbeitet.

Die Füllung habe ich auf dem ausgerollten Teig verteilt und dann mit 100 g geraspelter, weißer Schokolade bestreut. Es hatte ein wenig was von einem Spaghetti Eis :-).

Anschließend wurde alles hübsch aufgerollt und ab ging’s ins TK Fach um Stabilität zu bekommen.

Die Teigrolle habe ich nach Anleitung in 2 Hälften geschnitten und habe daraus einen Zopf geformt, der nochmal etwas gehen durfte.

Der Backofen stand schon vorgeheizt in den Startlöchern, aber zuerst musste noch die Eistreiche aufgebracht werden.

35 Minuten habe ich ungeduldig auf das Ergebnis warten müssen. Es roch sooo gut, schade dass es keine Geruchsübertragung über das Internet gibt. Stellt es euch ein wenig wie eine Erdbeermarmeladen Duftkerze vor! 🙂

Nach ca. 15 Minuten habe ich Backpapier auf die Babkas gelegt, damit sie nicht zu dunkel werden.

Trommelwirbel……

Goldgelb und durchgebacken. Noch ewas auskühlen lassen, damit nicht gleich alles auseinander bricht und dann:

So schön, so fluffig und duftig! Da fehlte nur noch der Cappucchino.

Lauwarm hat der Herr des Hauses fast eine halbe Babka allein gefuttert.

Und die Oma fand’s gleich so toll, dass ich Mittwoch nochmal ran darf um Proviant für ihren Wochenendtrip zu backen!

Ein sehr gelungenes Rezept, was Wiederholung bedarf!

Die Füllung werde ich bestimmt noch einmal variieren, mir schwebt da etwas mit gehackten Kaffeebohnen und dunkler Schokolade vor. Oder vielleicht eine herzhafte Variante mit meinem eingefrorenen Bärlauch, Frischkäse und Gemüse…hmm…jetzt hab ich Hunger!

Schaut doch auch mal bei den anderen Blogs vorbei! Dort findet ihr sicher weitere tolle Anregungen.

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Liebe Grüße

Andrea

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